Mobilitätshilfe: Ab nach Frankreich
Das Vermittlungsbüro unterstützt die berufliche Mobilität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 18 bis 30 Jahren in Europa. Sie möchten:
- Ihren Horizont erweitern und neue berufliche Erfahrungen sammeln
- eigene Projekte und Ziele definieren
- eine Berufserfahrung im Ausland absolvieren und dabei die Sprachkenntnisse vertiefen und neue Kulturen kennenlernen.
Wie kann das Centre Français helfen?
- Das CFB bietet eine individuelle Beratung und Begleitung
- Informationen über Jobs und Praktika im frankophonen Ausland
- Passt sich den individuellen Bedürfnissen an und schneidet seine Dienstleistung auf die Anfrage des Jugendlichen zu
- Bietet technische und praktische Hilfe für die Umsetzung des Projektes (Adressen, Kontakte, Informationen über Sprachkurse, Unterkunft, hilft bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und bietet eine optimale Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch)
- Wir bieten allen Jugendlichen unsere Dienstleistung an, telefonisch, per Email oder in einem persönlichen Gespräch vor Ort
- Hilfreiche Unterlagen finden Sie unter der Rubrik Service und anschließend Ab nach Frankreich
Artikel aus Le Petit Journal:
In ihrer Ausgabe vom 21. Mai 2008 veröffentlichte die Online-Zeitung „Le Petit Journal Berlin“ folgenden Artikel über das Vermittlungsbüro des Centre Français de Berlin.
Das Centre Français de Berlin: die Mobilität beginnt im Kopf
„Die Mobilität beginnt im Kopf an“: so lautet das Credo des Vermittlungsbüros des Centre Français de Berlin (CFB). Aufgabe des Centre ist es, die jungen Leute beider Staaten dazu zu bewegen, ihr Glück auf der anderen Seite des Rheins zu versuchen. Das CFB unterstützt aber auch die jungen Franzosen vor Ort in Berlin, die auf der Suche nach einer Ausbildung, eines Praktikums oder einer Stelle eine Orientierung und Begleitung benötigen die Nachfrage ist groß.
Florian Fangmann, Programmdirektor beim CFB, und Sylvie Matthias, Leiterin des Vermittlungsbüros, erklären: „Wir bieten den jungen Leuten eine sehr praktische Hilfe an, entweder in einem individuellen Gespräch, per Email, per Telefon oder durch ein Coaching. Es ist uns vor allem wichtig, dass wir die Jugendlichen bei ihrem Auslandsprojekt fortwährend unterstützen. Dabei sollen sie aber auch eigenständig bleiben und ihr Projekt alleine umsetzen; wir begleiten sie nur.“
Die 250 Deutschen und 200 Franzosen, die jedes Jahr die Dienstleistungen des Centre in Anspruch nehmen, wissen genau: das CFB ist Anlaufstelle, gibt die nötige Orientierung und den Anschub, nachdem es „Klick“ gemacht hat. Das CFB bietet auch praktische Hilfe, wenn die Reise ins Ausland z.B. schlecht vorbereitet ist: „In der Regel sind wir Anlaufstelle für junge Leute, die sich im Vorfeld ihrer Reise beraten und informieren lassen wollen, setzt Florian Fangmann fort, aber wir haben auch sehr viele Anfragen von Franzosen, die schon vor Ort sind“.
Eine Chance für das Handwerk
Das CFB bietet allen jungen Menschen seine Dienstleistungen an, konzentriert sich jedoch verstärkt auf die Leute, die für das Thema „Mobilität“ i.d.R. schwerer zu erreichen sind. „Je geringer der Ausbildungsgrad ist, desto größer ist die Angst, den Schritt „ins Ungewisse“ zu wagen“ erklärt Florian Fangmann „dennoch haben die jungen Leute, die einen handwerklichen Beruf gelernt haben, ein Tischler z.B, eine hervorragende Basis und sehr gute Möglichkeiten: Er hat ein praktisches Know-how und auch wenn seine Fremdsprachenkenntnisse geringer sind, kann er sich mit Hilfe seine Fähigkeiten sehr gut verkaufen“.
Die ursprüngliche Aufgabe des CFB ist es, den Jugendlichen zu zeigen, dass es durchaus möglich ist, in ein fremdes Land zu fahren, um dort zu arbeiten. Das CFB möchte dafür vor allem die Mobilität im Kopf anregen und so den Horizont der jungen Leute erweitern: „Für die jungen Azubis der Oder-Neiße Region bedeutet Mobilität schon, einfach nach Berlin zu fahren“. Mobilität ist kein Privileg für Studenten oder Hochschulabsolventen und beschränkt sich nicht nur auf das Erasmusprogramm.
„Wir organisieren Berufstrainings (Vorbereitungsseminare für Praktika und Jobs im Ausland), wir arbeiten mit den „Compagnons du Devoir“ (frz. Wandergesellen) zusammen, um deutsche Azubis zu vermitteln und wir arbeiten mit dem Berliner Senat an einem Realschulprojekt zusammen, wo neben einer zusätzlichen Französischunterrichtsstunde, ein Berufspraktikum in einem französischen Betrieb in Frankreich absolviert werden kann“, so Sylvie Matthias, die die Trainings selbst leitet.
„Starke Nachfrage“
Als verbindendes Element zwischen den Jugendlichen und den Institutionen organisiert das CFB auch Jugend- und Fachkräfteaustausche zwischen Paris und Berlin, unterstützt gemeinnützige Projekte und nimmt an deutsch-französischen Foren teil. Die Dienstleistungen des CFB sind aufgrund einer Förderung des Berliner Senats kostenlos, denn jeder weiß, dass Mobilität häufig nicht von alleine kommt. „Wir haben sehr viele Anfragen, die Nachfrage ist riesig und es gilt, noch eine ganze Zielgruppe anzusprechen, die nicht von alleine und spontan zu uns kommt“, fasst Florian Fangmann zusammen. Nach 10 Jahren Betrieb hat das CFB noch viel vor...
Marie Norre für www.lepetitjournal.com
Mittwoch, den 21. Mai 2008
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